Safer Sex Check-up

"Safer Sex"-Check-up

Der "Safer Sex"-Check-up

Früher war verschämt die Rede von „venerischen" Infektionen – Krankheiten der Liebesgöttin Venus. Das Wort „Syphilis" etwa bedeutet „Liebesseuche". Mittlerweile hat sich auch in Deutschland die internationale Bezeichnung STD durchgesetzt: „Sexually Transmissible Diseases." Wörtlich: Sexuell übertragbare Krankheiten.

Was ist ein „Safer Sex Check-up"?

Bei den STD handelt es sich um Erkrankungen, die durch Bakterien, Parasiten, Pilze, Protozoen („Urtierchen") oder Viren ausgelöst werden. Allen STD ist gemeinsam, dass die Übertragung überwiegend oder ausschließlich durch Geschlechtsverkehr oder engen körperlichen Kontakt erfolgt.

Und dass man

  • sie nicht immer bekommen muss,
  • aber durchaus bekommen kann.

Dass

  • sie fast alle gut behandelbar sind, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.
  • man sie unbehandelt auch an Sexualpartner übertragen kann.

Ein „Safer Sex Check up" ist ein einfacher Labortest, bei dem in Körper­­­flüssigkeiten nach Hinweisen auf sexuell übertragbare Krankheiten gesucht wird. Neben den typischen Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhoe (Tripper) und Syphilis (Lues) umfasst die Diagnostik auch z.B. Chlamydien, Hepatitis B oder Herpes. Denn diese Infektionen gefährden nicht nur einen selbst. Sondern auch den Partner.

Der etwas andere Beziehungstest

Für eine neue Beziehung wirklich frei zu sein – auch frei von sexuell übertrag-baren Krankheiten: Das ist der wohl beste Grund für einen Safer Sex Check up.
Noch besser: den neuen Partner, die neue Partnerin mit einbeziehen. Ist das Misstrauen? Nein, sondern beide übernehmen Verantwortung für einander. Eine gute Basis fürs gemeinsame Glück.